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Mit attraktiven Förderungen und einem umfangreichen Maßnahmenpaket sagt Niederösterreich dem Erdöl den Kampf an. Ölheizungen sollen etwa ab 2019 im Neubau nicht mehr zum Einsatz kommen. Ein wichtiger Schritt, um die Klimaziele zu erreichen, die Versorgung zu sichern und die Wirtschaft zu stärken.  

 


Raus aus dem Öl – Rein in die Zukunft

Mit attraktiven Förderungen und einem umfangreichen Maßnahmenpaket sagt Niederösterreich dem Erdöl den Kampf an. Ölheizungen sollen etwa ab 2019 im Neubau nicht mehr zum Einsatz kommen. Ein wichtiger Schritt, um die Klimaziele zu erreichen, die Versorgung zu sichern und die Wirtschaft zu stärken.

Erneuerbare Energien für Heizsysteme immer wichtiger Beim Austausch oder Neueinbau einer Heizung lohnt es sich, in die Zukunft zu denken. Mit dem Einsatz von Holz, Solarenergie oder Erdwärme senken Sie die Betriebskosten Ihrer Heizung dauerhaft und tragen „ganz nebenbei“ zum Klimaschutz und zur Energiewende bei. Je nach Gebäudetyp empfiehlt sich eine Pellets- oder Stückholzheizung, Solaranlage, eine Wärmepumpe, falls vorhanden Fernwärme oder eine Kombination dieser Systeme.

Attraktive Förderungen

 Für den Umstieg von fossiler auf erneuerbare Energie gibt es attraktive Förderungen. So erhalten beispielsweise alle, die eine alte Gas- oder Ölheizung gegen einen Biomassekessel, eine Wärmepumpe oder einen Nah- bzw. Fernwärmeanschluss tauschen, eine Förderung von 20 Prozent der Investitionskosten im Ausmaß von bis zu 3.000 Euro. Neben diesem Direktzuschuss gibt es auch noch eine finanzielle Unterstützung für die Dämmung der obersten Geschoßdecke.Regionale Wertschöpfung durch Energiewende Neben ökologischen gibt es auch ökonomische Gründe für einen Umstieg: Jahr für Jahr zahlen wir 10 Milliarden Euro netto für den Import von Öl, Kohle und Gas. Dieses Geld könnte in Zukunft in Österreich bleiben.

Im Gegensatz zum Heizöl kommt der Energieträger Holz zum Großteil aus der Region, er wird im Falle der Pellets sogar exportiert und sichert Beschäftigung und Einkommen hierzulande.

Persönliche Beratung

Im Rahmen eines „Heizungs-Check“ können Sie von den EnergieberaterInnen der Energieberatung NÖ alles Wesentliche über einen Heizungsumstieg erfahren - firmenunabhängig und produktneutral. Die Kosten der gesamten Beratungseinheit von zwei Stunden übernimmt das Land NÖ, nur eine Wegkostenpauschale von 30 Euro fällt an.

Weitere Informationen zum Thema „Raus aus dem Öl – Rein in die Zukunft “ bzw. zum „Heizungs-Check“ erhalten Sie bei der Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ unter der Telefonnummer 02742 221 44, Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr und Mittwoch von 9 bis 17 Uhr, www.energieberatung-noe.at oder www.enu.at 

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