Schloss Jaidhof

Das in den letzten Jahren restaurierte Schloss Jaidhof wurde 1381 erstmals urkundlich erwähnt, und ist heute Besuchern nach Voranmeldung zugänglich.

 


Das Schloss Jaidhof, das sich seit dem 19. Jahrhundert in klassizistischer Fassade darbietet, wurde vermutlich schon zur Babenbergerzeit gegründet. Der Erbauer des ursprünglich burgartigen Jaidhofes ist nicht bekannt.

Im Jahr 1381 wird der "Jaedhoff" erstmals erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Herrschaft Gföhl-Jaidhof verpfändet. In dieser Zeit wohnten die Pfandbesitzer nie in Jaidhof, was zur Folge hatte, dass er immer mehr verfiel. Nach 1662 tritt eine rege Ausbautätigkeit ein, als Georg Ludwig Graf von Sinzendorf die Herrschaft Gföhl zu Jaidhof und somit auch das Schloss käuflich erwirbt. 

Um 1800 wurden Um- und Neubauten am Schloss vorgenommen.

Im Jahre 1834 kaufte Georg Freiherr von Sina das Gut Gföhl mit Jaidhof und 1847 die Güter Imbach, Droß und Rehberg. 

Ab 1884 wurden von Max Ferstel und Wilhelm Ritter von Gutmann weitere Um- und Neubauten durchgeführt, die das Schloss annähernd in die heutige Form brachten. Sein Sohn Bergrat Dr. Max Ritter von Gutmann (um 1900) führte die baulichen Umgestaltungsarbeiten zu Ende. Bis 1938 war das Schloss Herrschaftsbesitz. 

           
Von 1938 bis 1945 wurde es als Gauschulungsburg, Umsiedlungslager und Kaserne verwendet. Nach dem zweiten Weltkrieg war auch die russische Besatzungsmacht einquartiert. 

Bis 1970 war das Schloss von der Gutsherrschaft bewohnt. Im Jahre 1985 wurde es von der Eigentümerin, Frau Rosa Gutmann, an die von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründete Priesterbruderschaft St. Pius X. auf unbestimmte Zeit verpachtet und nach Ihrem Tod ging es im Besitz der Priesterbruderschaft St. Pius X. über.

Am 24. November 2003 verstarb die Frau Baronin Rosa v. Gutmann und wurde am 9. Dezember 2003 in der Familiengruft in Wien-Döbling zur letzten Ruhe bestattet. 

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